Sinnlos
Wenn Gedankenwellen lärmend rauschen
und gaukeln ganze Welten vor,
benebeln Sinne,
Aug' und Ohr;
dann halt ich inne,
lerne lauschen
wie ein Baum einsam im Moor.
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Er lauscht mit Blättern sanft im Winde,
mit feinen Wurzeln tief im Grund,
mit aufgebroch'ner alter Rinde
und ruhend in der Erde Mund.
-
Wenn ich dann meine feinen Wurzeln strecke,
tief ins All - so endlos weit,
mit meinen Blättern lauschend DAS entdecke,
was keine Welt hat, keine Zeit:
verlier ich mich im weiten Hier,
die ganze Welt ruht nun in mir.
Und wenn ich dann so garnicht bin,
bin ich nur Hier,
sinnlos im Sinn.
Feuervogel 23.03.09
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